Aus gegebenem Anlass versuche ich seit drei Wochen, Russisch zu lernen. Zuerst habe ich mir die Schrift vorgenommen. Mit dem Buch “Russisches Alphabet in 33 Zügen” von Olga Nather war es wirklich nicht schwer, die Druckschrift binnen weniger Tage zu “dechiffrieren”. Die Bilder für die einzelnen Buchstaben bleiben gut im Gedächtnis. Die Feinheiten werde ich jetzt erst einmal vernachlässigen.
Danach habe ich mir “Russisch gehirngerecht” von Vera Birkenbihl besorgt, weil ich eine glühende Birkenbihl-Verehrerin bin. Aber es ist mir zu schwer für den Anfang. Vielleicht versuche ich es später noch einmal.
Nächster Versuch: Duolingo. Ich habe die kostenlose Version und die Werbung treibt mich in den Wahnsinn. Die Variante Deutsch – Russisch gab es nicht. Also habe ich Englisch – Russisch genommen. Der Umweg über eine andere Fremdsprache macht das Verständnis nicht gerade einfacher. Mein erster Eindruck: Man kann die Erfahrungspunkte auch sammeln, ohne dabei wirklich etwas zu lernen oder zu verstehen. Die Alternativen im Tick-Test sind weit hergeholt und nicht einmal ähnlich. Und das Sprachtraining scheint manchmal alles zu akzeptieren, das ähnlich betont ist und dann wieder glaube ich, etwas gut ausgesprochen zu haben und es wird nicht akzeptiert. Aber ich werde die 15 Minuten jeden Morgen beim Kaffee trinken weiter investieren.
Videos habe ich auch schon geschaut. Aber da ging es um das Auswendiglernen von Floskeln und wenn ich etwas nur papageienmäßig nachplappere ohne es zu verstehen, bleibt es nicht hängen. Vielleicht habe ich den richtigen Kanal noch nicht gefunden.
Vielleicht gibt es einen Bildungsurlaub Russisch, in dem ich das Fundament legen und ein Grundverständnis erwerben kann.
С наилучшими пожеланиями, Керстин
Leave a Reply